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die philosophie hinter meinem rutenbaukonzept

TAKE NO KOKORO
[Japanisch für: Seele des Bambus]
In meiner Werkstatt hängt eine eingerahmte, kleine japanische Tuschzeichnung, die ich von einem japanischen Kunden geschenkt bekommen habe, nachdem er eine Rute, die ich für ihn gebaut habe, erhalten hatte.

Sie stellt die Kenji-schriftzeichen für Take no Kokoro vor.

Takeshi-san, (mittweiler ist er einer meiner lieben Freunde geworden) schrieb als Anhang zu meinem Geschenk: “Bjarne, ich kann sehen und fühlen, dass du ein Verständnis von Take no Kokoro hast, wenn ich meine “Feder des Himmels”,( diesen Namen gab er der Connoisseur 633, die ich ihm gebaut hatte) in der Hand halte, und wenn ich mit ihr fische”.

 ( Tun Sie sich den Gefallen,und besuchen Sie seine wundervolle Home Page, sehr anders und warmherzig hier klicken um Takeshi-san’s Home Page zu besuchen).

Lassen Sie mich versuchen Ihnen zu erklären auf welche Weise mein Respekt für Take no Kokoro meine Rutenbauweise beeinflusst
Kleine Toleranzen sind im Rutenbau sehr wichtig, vor allem in Bezug auf Rutenaktion. Wenn man den genauen Eindruck eines Rutentapers haben will, muss mann natürlich in der Lage sein, dieses Taper so genau wie möglich zu reproduzieren. Neben der Auswahl von geeigneten Strips ohne Schwächen für eine Rute, sind möglichst genaue Flächenmaße entlang der Rutenklinge notwendig, um Schwachstellen, die die homogene Kraftübertragung entlang der ganzen Rutenlänge verhindern, zu vermeiden.

Wie man aber diese kleinen Toleranzen erreicht, wenn man ein Rutentaper hat, das Wert ist gebaut zu werden, machen den Unterschied zwischen noch einer ganz schönen Rute und einem Meisterwerk aus.

Ich bin von der Überzeugung, dass es einem nicht möglich ist etwas von Wert und Schönheit zu schaffen, wenn man das, was man macht, und das Material, das mann zum Machen benutzt, nicht liebt (achtet ?) und respektiert.

Für mich als Rutenbauer ist Bambus das liebliche Gewächs - mein Baustoff.

Von dem Augenblick an, wo ich mit dem Bau einer Rute beginne, habe ich einen konstant fortsetzenden, emotionellen Dialog mit dem Bambus, den ich für die Rute ausgewählt habe. Wenn ich den Bambus bearbeite, brauche ich den direkten, physischen Kontakt zum Material um zu fühlen, wie es auf mein Tun reagiert.

Wenn ich diesen Kontakt nicht habe, habe ich keine Verbindung zu Take no Kokoro und kann den Bambus nicht mit Respekt und Verständnis behandeln. All dieses hat Konsequens für wie ich meine Ruten baue. (das Bauen meiner Rute)

Ein paar Beispiele
Um die Knoten auszurichten, benutze ich freihändiges Ausrichten. Jegliche mechanische Anordnung, um die Knoten durch Pressen und Zwänge - oder noch schlimmer durch Zusammenpressen -  zu richten, kommt für mich nicht in Frage. Ich wünsche, dass der Bambus freiwillig auf mein Tun reagiert, meine Manipulationen als eine Hilfe für sich selbst auffasst.

Wenn ich anfange die dreikantig geformten sich verjüngenden Strips, die zusammengeleimt die fertige Rutenklinge ausmachen, zu bearbeiten, sehe ich in den rohen Strips schon die fertigen verjüngten Strips liegen, ich brauche also nur das überschüssige Material abzuschälen. Um dieses in Harmonie mit dem Bambus zu tun, hobele ich die Strips von Anfang bis Ende von Hand aus. Dieses ist die einzige Methode für mich, wo ich konstant im Kontakt mit dem Bambus bin (wo ich stetig mit dem Bambus in Kontakt sein kann). Mit jedem Hobelstrich bekomme ich einen Respons vom Bambus, der mir sagt was ich als Nächstes tun muss.

Diese Art der Intimität ist mit einer Fräsmaschine nicht zu erlangen.

Jeder einzige Vorgang auf meiner Art eine Rute zu bauen ist so von meinem Respekt und meiner Liebe zu Take no Kokoro bestimmt, und das Ergebnis, das ich anstrebe, ist eine Rute in der alle Strips mit Einverständnis ihre Position und Funktion in der fertigen Rute einnehmen, um ein harmonisches Ganzes zu bilden.

Das ist der Grund dafür, dass ich meine Ruten wie folgt bezeichne:

Spirituelle Bambus Fliegenruten